16.03.2025 Zweiter Fastensonntag

Am zweiten Fastensonntag geht es um Gottes Verheißung und die Verwandlung durch Glauben. Gott schließt einen ewigen Bund, ruft zu mutigem Vertrauen auf und zeigt in Jesus die endgültige Erfüllung seiner Verheißung in Herrlichkeit.

Die heutigen Lesungen betonen, dass Gottes Zusagen zuverlässig und endgültig sind. Abraham vertraut Gott, obwohl die Erfüllung der Verheißung menschlich gesehen unmöglich erscheint. Paulus erinnert daran, dass unser eigentliches Ziel bei Gott liegt, und ruft uns zur Treue auf. Im Evangelium erfahren die Jünger, dass Jesus der endgültige Garant für die Erfüllung aller Verheißungen Gottes ist. Die Begegnung mit dem verwandelten Christus zeigt, dass die Herrlichkeit, zu der Gott uns führt, alle irdischen Erwartungen übersteigt.


Der Bund mit Abraham – ein irdisches Land verheißend – wird durch den verherrlichten Leib Christi zur kosmischen Verheißung: Nicht mehr ein Stück Erde, sondern die Teilhabe an der göttlichen Natur (2 Petr 1,4) durch die Auferstehung des Fleisches. Die Lesungen zeigen eine Heilslinie:
Opfer (Gen 15) → Verklärung (Lk 9) → Eucharistie (Phil 3,21) → Auferstehung.

Der Gläubige ist somit Bundespartner in Abraham, Zeuge der Verklärung und Teilhaber der Verherrlichung – schon jetzt durch die Sakramente.


Konkret umsetzen: